"Der Chef war auf Seminar - ducken, das legt sich nach 14 Tagen!"
Die übernahme einer Führungsposition, egal in welcher Hierarchiestufe, bedeutet ein Stück weit immer auch die Ausübung eines neuen Berufes.
Ich möchte Führungskräften behilflich sein, die neuen Herausforderungen zu erkennen und ihre Ressourcen zu nutzen, diese Herausforderungen anzunehmen
Auch dabei geht es um Veränderung. Führungskräfte, die erkennen, daß sie etwas an ihrem Stil, ihrem Verhalten ändern wollen, werden vom Berufsalltag oft schnell eingeholt ("Das ist ja im Seminar alles ganz schön, aber in der Realität sieht das alles ganz anders aus!"). Daß dem in der Tat so ist, liegt nicht selten daran, daß die Mitarbeiter/-innen häufig von den neuen Verhaltensmustern der Führungskraft irritiert sind, dieses Verhalten unbewußt als ungewohnt ablehnen (siehe oben). Ein berechenbarer "schlechter Chef" ist halt immer noch besser als ein unberechenbarer und nicht zu bewertender Chef!
"In Deutschland gilt ein Problem als gelöst, wenn man weiß, wer Schuld hat!"
Ich gehe beim Konflikttraining einen anderen Weg, der sich nicht einfach in der Schuldfrage ergeht und erschöpft, sondern sich eher mit Entwicklungen beschäftigt, die hilfreich sind, anstehende Probleme zu lösen. Damit werden nicht von vornherein Ressourcen aus dem Prozeß entfernt, die durch die (häufig nicht einmal zu klärende) Schuldfrage andernfalls herausfallen.